wellcome Geschichten

Hier eine Bandbreite von Versagensängsten, Zweifel, Leistungsdruck, Überforderung, Schlaflosigkeit und perfekten Anspruch an sich selbst. Hin zu: sich freuen, schlafen, vertrauen, genießen, sich etwas gönnen, Kraft tanken, los lassen - einem "Engel" begegnen.


Familie Wenzel, September 2019

Mit Kindern, Haushalt und einem beruflich sehr eingespannten Mann spürte ich schnell die Herausforderungen einer zweifachen Mama. Mit meinem ersten Sohn nutzte ich bereits wellcome und habe positive Erfahrungen gemacht. So war es für mich nicht schwer, zum Hörer zu greifen. Unser wellcome- Engel Conny (rechts im Bild) passt super zu uns. Sie nimmt mal den kleinen Jonas oder auch mal beide Kinder, je nach dem was ansteht. Ich genieße diese Entlastung sehr und nutze die Zeit entweder um meinen Akku gezielt aufzuladen oder um anfallende Termine zu erledigen. Besonders schätze ich, dass Conny um die Ecke wohnt und auch mal schnell und spontan vorbei kommen kann, wenn Not am Mann ist. Diese Art von Entlastung hilft mir sehr.


Familie Laube, Juni 2019

Mit 5 Kindern ist ganz schön was los bei uns. Als Erik vier Monate alt war, erfuhr ich von wellcome. Ich meldete mich sofort und bekam schnell unseren wellcome- Engel Gisela (links im Bild) vermittelt. Sie war jetzt insgesamt 51 Stunden für uns da. Und jeder von uns freute sich über ihre Besuche. Für mich als Mama waren die Stunden sehr entlastend. Besonders als Theo in der Krippe eingewöhnt wurde, war es mir eine enorme Hilfe, dass Gisela sich um mein Baby kümmerte. Auch sonst genoss ich es sehr, mich mit Gisela auszutauschen. Schade, dass wellcome schon vorbei ist.


Familie Dorsch, April 2019

Seit meiner Schwangerschaft mit Jonathan bin ich mit meinen beiden Kindern allein. Das ist nicht immer leicht. Da ich schon immer eine selbstbewusste und unabhängige Frau war, fiel es mir schwer um Hilfe zu bitten. Aber als alleinerziehende Mama war mir schnell klar dass ich auf Hilfe angewiesen bin. Als ich bei wellcome anrief wurde mir schnell der wellcome- Engel Conny (im Bild rechts) zur Seite gestellt. Wir freuten uns sehr über die wöchentlichen Besuche. Ich nutzte die Zeit um neue Energie zu tanken, Termine wahrzunehmen oder ich legte Arztbesuche mit meiner großen Tochter in diese Zeit. Ich wusste Jonathan immer in guten Händen. Die Zeit mit wellcome verging viel zu schnell. Schade, dass sie nun endet. Es war eine unglaublich tolle Erfahrung für uns und wir denken sehr gerne an die wellcome- Monate zurück.

Zum Glück haben wir uns noch  auf eine Kugel Eis verabredet.


Familie Hofmann Februar 2019

Es war schon eine Riesenüberraschung, als ich erfuhr, dass ich schwanger bin. Umso mehr als da zwei Herzchen bereits in meinem Bauch schlugen. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass ich diese Abenteuerreise wohl als alleinerziehende Zwillingsmama werde antreten müssen. Mit Gottvertrauen, Optimismus und viel Mut im Gepäck bereitete ich mich auf meine neue Aufgabe vor. Da ich in meinem bisherigen Leben immer alles ganz gut selbst im Griff hatte, fiel es mir wahnsinnig schwer, fremde Hilfe zu organisieren. Heute bin ich sehr froh, dass ich zum Telefon gegriffen und die wellcome-Nummer gewählt habe und mich nicht dafür geschämt habe, um Unterstützung zu bitten. Meine kleinen Herzchen Elli und Erik sind jetzt bereits ein halbes Jahr alt und ich bin dankbar und sehr glücklich, dass die Beiden in meinem Leben sind. Natürlich ist es jeden Tag eine große Aufgabe und viel Arbeit und meine kleine Rasselbande fordert mich ordentlich. Da hilft es mir meinen Tag klar zu strukturieren. Die dadurch entstehende Routine genießen nicht nur die Zwillinge, sie sorgt auch für den einen oder anderen Moment zum Durchatmen für mich. So auch mein „wellcome- Donnerstag“: Wenn Ivonne für ein paar Stunden kommt, versuche ich die kinderfreie Zeit ganz gezielt und bewusst für mich zu nutzen. Mal nicht Mama sein, sondern Frau oder Freundin. Das sind mittlerweile „heilige“ Stunden für mich und Sie helfen mir meinen Akku wieder aufzuladen. Wenn ich dann wieder nach Hause komme und Ivonne mit meinen zwei Kleinen spielen sehe, dann geht mir das Herz auf und auch Ivonne hat große Freude daran, die Zwillinge ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. So ist es dank „wellcome“ ein Geschenk für alle Beteiligten und ich sage herzlichen Dank.  


Elias, Dezember 2018

Petra P. ist wellcome- Engel. Sie betreut ihren Schützling einmal die Woche nachmittags für fünf Stunden und spricht „von einem großen Glück für uns alle“. Das Glück „ist immer fröhlich“, sagt sie, „sogar kurz nach dem Mittagsschlaf. Wir haben ihn längst alle ins Herz geschlossen“. Wir, das sind ihr Mann, die beiden bereits erwachsenen Kinder und natürlich sie selbst.

Dass wellcome- Engel Petra ihre Zeit mit Elias verbringt, ist seiner alleinerziehenden Mutter eine große Hilfe. „Sie hat dann etwas Freiraum“, erzählt sie, „ob sie dann zum Friseur oder sich schlafen legt, ist ihre Sache.“ Dass sie der jungen Frau das ermöglichen kann, erfüllt Petra P. mit Freude. Und ist ihr eine Herzensangelegenheit. Sie weiß, dass Elias Mutter die freie Zeit dringend braucht.  „Ich selbst hätte so etwas damals, als meine Kinder klein waren, vermutlich auch brauchen können“, ist sie sicher, „aber zum Glück gab’s da ja die beiden Omas.“

Elias ist jetzt eins und das offizielle wellcome-Ende hat bereits statt gefunden. Doch Petra P. holt ihn auch weiterhin mit dem Auto ab und kümmert sich zu hause um ihren kleinen Schützling. Als sich die beiden kennengelernt haben, kurz nach der Geburt, wurde er noch gestillt. „Da konnte ich ihn gar nicht mit zu mir nehmen“, sagt sie. „Ich bin damals viel mit dem Kinderwagen gelaufen, in diesem milden letzten Winter. Immerhin kenne ich jetzt alle Kirchen im Umkreis seines Heimatortes.“

 


wellcome- Familie Juli 2018

Elli ist für uns erneut ein wahrer wellcome- Engel. Vor drei Jahren haben wir Elli über wellcome bereits kennen gelernt. Seitdem bereichert sie unser Familienleben. Ohne familiäres Netz sind wir ins Allgäu gezogen und jetzt, nach der Geburt unseres Sohnes hilft uns Elli erneut als wellcome- Engel und nimmt uns die Große ab. Wir wissen unsere Tochter in den besten Händen. In der wellcome- Zeit nehme ich hauptsächlich Arzttermine mit unserem Sohn wahr und genieße es, die volle Aufmerksamkeit für ihn zu haben.  

 

 


Matteo, Mai 2018

Heute ist wieder wellcome Vormittag. Ich freue mich, dass ich die nächsten Stunden mit meinem neuen Freund Matteo (im Bild rechts, Schwester Milena links) verbringen darf. Er ist mittlerweile ein Jahr alt, tiefenentspannt und mit fröhlichem, ausgeglichenem Gemüt ausgestattet. Auch er ist sichtlich erfreut mich zu sehen und kann es kaum erwarten, die Schuhe anzuziehen, weil wir unsere gemeinsame Zeit draußen genießen möchten.

Freudestrahlend verabschiedet sich die junge Mama. Ihr einziger Auftrag an mich ist: „Es wäre gut, wenn Matteo nicht einschläft.“ Ein gezielter Mittagschlaf soll den Tag erleichtern, was ich verständnisvoll und unbeschwert zur Kenntnis nehme. Voller Vertrauen und Glücksgefühl wendet sich die Mutter ihrer kinderfreien Zeit zu.

Und los geht es. Mit Kinderwagen und Wickeltasche bepackt, ziehen Matteo und ich für die nächsten 3 Stunden los. Wir trödeln an der Iller entlang. Matteo läuft selber. Jeden Kieselstein untersucht er. Der Ruf einer Ente lässt ihn aufblicken. Er zeigt mit dem Finger auf ein paar fortfliegende Vögel und ruft „da, da“. Anschließend durchstreifen wir eine Wiese, die voller blühender Löwenzahn ist. Ein Zitronenfalter fliegt von Blüte zu Blüte. Auch das entgeht Matteo nicht. Durch die kniehohe Wiese streifen wir, dem Schmetterling hinterher. Geduldig lehrt mich der Junge „dran zu bleiben“. Ich versinke im hier und jetzt und schaue mir von Matteo ab, wie das geht. Wir kichern, rennen, fallen um. Unseren Hosen färben sich gelb von all dem Blütenstaub. Es spielt keine Rolle.

Langsam nähern wir uns der Straße und den Häusern. Wir haben kein Ziel, lassen uns einfach treiben. Dann entdeckt Matteo auf einer Wiese einen Traktor. Er ist ganz aufgeregt und ruft wieder „da, da“. Unmissverständlich erklärt er mir, dass wir dem Gefährt jetzt eine Weile zuschauen werden. Wir setzen uns an den Wiesenrand und beobachten, wie der Traktor mit seiner Schaufel, Dreck weg fährt. Mir wird bewusst, dass ich mit meinen Töchtern bisher wenige Berührungspunkte zu Traktoren hatte und bin erneut überrascht, wieviel Staunen man diesem Fahrzeug schenken kann. Interessiert beobachten wir weiter, bis der ganze Dreck abgefahren ist und der Traktor sich entfernt. Weiter geht es. Ein kleiner Dorfladen kreuzt unseren Weg und ich entscheide, eine Brezel zu kaufen. Bereits am Eingang spricht mich eine Frau auf Matteo an: „Ganz die Mama“, sagt sie und sucht vermutlich noch nach Ähnlichkeit in meinem Gesicht. Ich lächle und wünsche ihr noch einen schönen Tag. Beim Bäckerstand, an den eine Wursttheke grenzt fragt die Verkäuferin, ob der Bub eine Wurst haben darf. Hm.. überlege ich. Ich habe keine Ahnung. Die Verkäuferin merkt meine Unsicherheit und kräuselt die Stirn. Ich antworte schnell: „ ja gerne, vielen Dank.“ Matteo macht mir deutlich, dass er Brezel essen eine gute Idee findet. Ich gebe ihm ein Stück und esse die Wurst selber. Gedanklich merke ich mir, dass ich die Mama fragen werde, ob ihr Sohn Wurst essen darf.

Ich plane nun den Rückweg. Meine Gedanken drehen sich noch für einen Moment um Brezel und Wurst und dass ich häufig beobachte, dass den kleinen Kindern ständig etwas in den Mund geschoben wird, auch wenn Hunger gar nicht Thema ist.

An der Straße laufen wir zurück. Sonnenschein Matteo winkt beinahe jedem vorbeifahrendem Auto und ruft so etwas wie „hallo“. Wieder tauche ich mit ab in die Kinderwelt und winke mit. Wünsche den Fahrenden lauthals „gute Reise“. Kurz ärgere ich mich, dass kein einziger zurück winkt. Sehe dann aber in Matteos strahlendes Gesicht und kapiere, dass es darum gar nicht geht. Es geht um den Moment, um das, was wir zu geben haben. Matteo hat keine Absicht hinter seinem Tun. Und so erhellen wir die mürrischen, vorbei fahrenden Gesichter, ohne, dass sie es bemerken.

Jetzt sind wir wieder an der Iller. Matteo sitzt mittlerweile im Kinderwangen und lässt sich schieben. Gemeinsam schauen wir nach links und rechts. Matteo wird immer stiller und ich merke, wie sein Kopf zur Seite knickt. Oh nein, denke ich, bitte jetzt nicht einschlafen. In 10 Minuten sind wir zuhause. In meiner Verzweiflung fange ich an zu singen. Matteo ist ein dankbarer Zuhörer und ich merke, dass er ein Gefühl von Scham noch nicht entwickelt hat. Puh, zum Glück. Doch auch das lässt seine Lider schwer werden, das meditative Ruckeln vom Kinderwagen tut sein Übriges. Ich benötige einen Plan. Ich nehme Matteo aus dem Wagen raus. Klar ist, dass er keinen einzigen Schritt bereit ist, zu laufen. Ich trage ihn und mache ihn auf die Enten und Gänse, das wehende Schilf…aufmerksam. Aber irgendwie scheinen die Infos nicht mehr klar zu ihm durchzudringen. Ok, ich werfe meine „Brezelglaubenssätze“ über Bord und biete Matteo das Laugengebäck an, auch wenn ich weiß, dass Hunger gerade gar nicht sein Bedürfnis ist. Und wieder habe ich gelernt über brezelessende, nicht hungrige Kinder und Mütter fortan nicht mehr zu urteilen. Danke dafür. Matteo knabbert lustlos an der Brezel rum und kuschelt sich müde an meine Schulter. Ich kann das Haus von weitem schon sehen. Und ich nutze meinen letzten Joker und erzähle dem Jungen von seiner Mama, die wir jetzt gleich treffen werden, in der Hoffnung, Freude und Aufregung in ihm zu erzeugen. Doch er schaut mich völlig fertig an, als ob er sagen möchte: „ich kenne diese Frau nicht, von der du so begeisternd erzählst.“

Endlich sind wir da. Ein fitter Funke im Gesicht des Jungen, als wir die Hofeinfahrt erreichen. Er sieht Laufenten, Hühner, ein idyllischer Ort. Die Augen sind offen und die Mama kommt freudig aus der Haustür. Sie begrüßt uns, nimmt ihren Sohn entgegen und fragt, ob er geschlafen habe. Und ich kann erleichtert und lächelnd antworten: „nein, das hat er nicht!“

Lieber Matteo, ich danke dir für dein Sein. Dass du mich lehrst, den Moment zu genießen, präsent und ganz bewusst. Die Schönheit um mich wahrzunehmen, inne zu halten und wertfrei zu sein. Du entschleunigst und bereicherst meinen Tag. Danke für dein Licht.

Und so möchte ich meinen wellcome- Einsatz in dieser wunderbaren Familie mit dem Zitat von John Rustein abschließen „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“

wellcome - Engel Corinna 07.05.2018

 


Familie Kücük April 2018

Die dritte Tochter Melissa Selin kam als „Nachzüglerin“ auf die Welt. Bisher war die Familie mit zwei großen Söhnen gut eingespielt und jeder hatte seine Freiheiten. Mit Melissa stellte sich das Familienleben erneut auf den Kopf. Die Nächte waren häufig unterbrochen und weil das Mädchen oft krank war, waren auch die Tage nicht erholsam. Mama Tanja war sehr erschöpft und ausgelaugt, als die Empfehlung der Hebamme sie ermutigte zum Hörer zu greifen, um bei wellcome anzurufen. Der wellcome- Engel Gisela besuchte die Familie für mehrere Wochen, um mit der Kleinen zu spielen, damit die Mama in Ruhe ihre Termine wahr nehmen oder sich auch mal mit einer Freundin treffen konnte.


Juli 2017

Jolina und wir Eltern haben uns mit dem wellcome- Engel Gisela sehr wohl gefühlt. Es ist uns leicht gefallen, jemand Neues in unsere Familie zu lassen. Gisela und Jolina haben viel zusammen gespielt und sind immer wieder spazieren gegangen. Jolina hat sich auf jeden Besuch gefreut. In der „wellcome freien Zeit“ konnten wir unsere Termine wahrnehmen und Besorgungen tätigen. Dass Gisela Jolina oft von der Krippe abgeholt oder dorthin gebracht hat, war eine besondere Entlastung für mich als Mutter, da ich aktuell noch keinen Führerschein habe.

 


Familie Zander, November 2016

"wellcome- Engel" Christine (im Bild) erzählt: Mein erster wellcome- Einsatz hatte ich bei einer besonders netten Familie, ganz in meiner Nähe. Gleich nach der Geburt der Zwillinge Valerie und Jonathan durfte ich die Eltern unterstützen. Beide Elternteile schenkten mir schnell ihr Vertrauen und so nutzte die Mama anfangs die freie Zeit für Arztbesuche, später für Sport, Erledigungen und auch mal, um mit ihrem Mann zu sein.

Vereinzelt waren die Stunden herausfordernd für mich, weil manchmal auch zwei Bedürfnisse gleichzeitig gestillt werden wollten. Ich genoss es, zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln, herauszufinden, was die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der Babys sind. Jetzt lächeln sie mich beide an und strahlen, wenn ich zu Besuch komme. Für mich ist das eine ganz wertvolle und schöne Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Ich freue mich sehr auf meinen nächsten wellcome- Einsatz.


Familie Morgenroth, November 2016

Ich ging als Fitnesstrainerin in die Dominikanische Republik. Dort verliebte ich mich und wurde schwanger. Mir war klar, dass ich mein Kind in Deutschland mit der Unterstützung meiner Familie auf die Welt bringen und groß ziehen möchte. Ich flog zurück in meine Heimat und ein paar Monate später folgte mein Partner. Leider passen der Kindsvater und Deutschland nicht zusammen. Kurz nach der Geburt verließ uns fluchtartig der Mann, mit dem ich mir ursprünglich eine Zukunft wünschte. Nun bin ich allein mit meinem wunderbaren Sohn, der so ausgeglichen und unbeschwert dem Leben entgegen lacht. Manchmal ist es schwer, wenig Geld zu haben und alleinerziehend zu sein. Und dann kommt der wellcome- Engel Christine mit ihrer liebevollen Ausstrahlung und verwöhnt meinen Sohn mit Aufmerksamkeit. Diese Zeit nutze ich, um Sport zu machen und meine Energieakkus wieder aufzuladen. Das tut mir richtig gut. Ich bin sehr dankbar- für meinen gesunden Sohn und für Menschen, denen ich begegne, die ein bisschen mehr tun, als sie tun müssten. Und ich freue mich auf die Momente, in denen ich etwas zurückgeben darf.


Familie Hohendorf, Oktober 2016

Die Drillinge Jens, Martin und Patrick kamen in der 31. Woche zur Welt. Seit dem haben die Eltern alle Hände voll zu tun. Der Tag startet mit wickeln, waschen, anziehen und füttern der drei putzmunteren Jungs. Da ist es eine Erleichterung, wenn der wellcome- Engel Manuela (im Bild rechts) mithilft und diese morgendliche Situation erleichtert. Vierzehntägig gehen Mama Miriam (im Bild Mitte) und Manuela mit den Babys in die Krabbelgruppe. Auch da hilft dieses zusätzliche paar Hände ungemein. Mama Miriam erzählt: Viele Menschen sagten während der Schwangerschaft: „wartet ab, bis die drei da sind, dann wird es stressig.“ Und danach: „wartet ab, wenn die Babys Zähne bekommen, dann wird es anstrengend.“ Und  jetzt: „Wartet ab, bis die Jungs laufen können, dann wird es richtig kompliziert.“  Bisher haben sich diese Vorwarnungen nicht erfüllt. Die entspannten Eltern genießen die Zeit mit ihren drei ausgeglichenen Wunschkindern- und warten in aller Ruhe mal ab….


Familie Frick, September 2016

wellcome finde ich als 5-fache Mutter ein tolles, entlastendes Angebot. Der wellcome- Engel Sabine kam und sie hat vom ersten Moment an zu uns gepasst. Meine Kinder finden Sabine richtig klasse und haben sich jedes Mal riesig auf ihre Besuche gefreut. Ich habe mir vorher überlegt, wie ich die „wellcome-freie Zeit“ nutzen möchte. Ich bin laufen gegangen, habe Sport gemacht, habe in Ruhe meinen Haushalt erledigt und war beim Frisör. Wir waren auch alle gemeinsam auf dem Wochenmarkt. Da ist es natürlich eine große Unterstützung, wenn Sabine uns begleitet. Danke für die geschenkten Stunden- sie haben uns richtig gut getan. (Auf dem Bild: Mama mit Laura Luise)


Familie Graf Juli 2016

Wir haben leider keine Omas und Opas vor Ort. Umso schöner, dass der wellcome-Engel Christine (im Bild) unseren Alltag bereicherte. Dank ihr hatte ich die Möglichkeit, mit meinem mittleren Sohn über mehrere Monate hinweg zwei ganz bewusste Stunden in der Woche zu verbringen. Diese spezielle Zeit, die nur uns beiden gehörte, erlebten mein Sohn und ich als ganz besonders wertvoll. Christine kümmerte sich währenddessen liebevoll um unseren jüngsten Sohn. 52 ehrenamtliche Stunden schenkte sie uns. Nicht nur unsere Kinder profitierten von dieser Begegnung. Auch ich lernte einen wunderbaren Menschen kennen. Christine wird auch fortan einen festen Platz in unseren Herzen haben. Danke für alles.


Familie Pomorin Mai 2016

Unsere Drillinge Emma, Linda und Marie sind in der 23. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. Viele Monate der Sorge schwebte über uns Eltern, bis dann endlich alles gut war. Als die Babys 10 Monate alt waren, kam der wellcome- Engel Eri für ein paar Monate  in unsere Familie. Sie war eine große Bereicherung für unser Leben. Eri ist eine besonders tolle Frau. Sie sang viel und spielte mit den Mädchen oder wir halfen zusammen, wenn die Mädchen Hunger hatten oder gewickelt werden wollten. Abends haben wir oft noch gemeinsam Wäsche gefaltet und uns unterhalten. Das hat richtig gut getan. Ab und zu besucht sie uns heute noch.

Ich, Corinna Muderer besuchte die Familie nach Abschluss des wellcome- Einsatzes (siehe Foto) und begegnete einer liebevollen, zugewandten Mutter mit drei putzmunteren Mädchen. Alle drei haben den Weg ins Leben gefunden und haben enorm viel auf-und nachgeholt. Im Nu haben sie mein Herz erobert und mir erneut das Wunder des Lebens deutlich gemacht. Vielen Dank dafür.


Familie Becker Dezember 2015

Der wellcome- Engel Elli und unsere Tochter Emma sind ein Herz und eine Seele. Seit Beginn an, haben die zwei sich gesucht und gefunden. Da wir frisch zugezogen sind und keine Großeltern in der Nähe haben, ist Elli ein Geschenk des Himmels. Sofort wusste ich mein Kind in den besten Händen und konnte direkt abschalten. Die wellcome- Zeit nutzte ich ganz unterschiedlich. Ich ging einkaufen, nähte und als ich krank war nutzte ich die Stunden, um zu schlafen und um neue Energie zu tanken. Ich bin sehr dankbar für diese wertvollen Monate und freue mich, dass wir  Elli auch weiterhin begegnen werden.


Familie Hopp Mai ´15

Die kinderreiche und fröhliche Familie Hopp nutzte nach der Geburt der Zwillingsmädchen Arwen und Luana dankbar das Angebot von wellcome Allgäu. Der wellcome- Engel, verbrachte 70 Stunden in der Familie und packte an, wo Hilfe nötig war. So wurde mit Hannes, Jule, Mia und Klara gespielt, gepuzzelt, gemalt, vorgelesen und auch mal mit allen 6 Kindern raus gegangen. Mama Manuela konnte diese kostbaren Momente nutzen, um neu aufzutanken. Da waren ein paar Stunden Schlaf oder eine ausgiebige Badewanne sehr „wellcome“.


Frau M. Juni 2015

Als ich mich damals meldete, war ich in einer großen Not. Ich war mit Lina, meiner 9 Monate alten Tochter überwiegend ganz allein auf mich gestellt. Als frisch gebackene Mama war alles neu und unbekannt, das Baby ständig krank, kaum Schlaf und es gab keinerlei Ansprechperson. In dieser kritischen Zeit kam wellcome in unsere Familie. Tatsächlich wurde die ehrenamtliche Helferin Yvonne, wie ein „wellcome- Engel“ erlebt. Die Besuche waren unheimlich unterstützend für mich. Es war eine enorme Hilfe zu wissen, da ist jemand, an den ich mich wenden kann. Jemand, der im Notfall auch zweimal die Woche kommen könnte. Diese Gewissheit zu haben, nahm mir enorm Stress und Druck. Die schnelle wellcome- Hilfe war goldwert und zeigt mir, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe. Diese Erfahrung wird mir für die Zukunft helfen, dass ich auch weiterhin Unterstützung  annehmen kann. Ich freue mich, dass jetzt eine entspannte Zeit auf mich wartet.


Frau Sch. Februar 2015

Nach der Geburt meines Sohnes war eine Stimme in mir ganz laut:“ Es muss sich gut anfühlen, jetzt ein Baby zu haben“. Es fühlte sich leider überhaupt nicht gut an. Maximilian kam 10 Wochen zu früh zur Welt. Meine Sorge überschattete alle Freude. Die ersten Wochen waren ein Alptraum für die ganze Familie. Im Alltag konnte ich nicht präsent sein, was besonders meine 3-jährige Tochter zu spüren bekam. Ich schlief kaum, hatte wenig Kraft für die Aufgaben, die anstanden. Als ich bei wellcome anrief, war es höchste Zeit für Veränderung. Maximilian durfte endlich nach Hause und ich durfte einmal wöchentlich für 3 Stunden in erster Linie Frau und nicht Mutter sein. Ich wusste meine Kinder in den besten Händen und ich bin mir ganz sicher, dadurch, dass ich Pausen geschenkt bekam und somit insgesamt entspannter war, konnte sich Maximilian als Frühchen gut an unsere Welt gewöhnen und in kurzer Zeit viel in seiner Entwicklung aufholen.

 


Frau H. Juni 2015

Ich habe nur positive Erfahrungen mit wellcome gemacht. Es hat mir super gut geholfen und es war besonders toll, dass wir den Einsatz länger laufen lassen konnten. Schade war, dass ich erst so spät von wellcome erfahren habe. Die Unterstützung hätte für uns nicht besser sein können. Die Kinder kreischten aufgeregt und freuten sich, wenn unser wellcome- Engel Christine das Haus betrat. Die drei sind ein richtig gutes Team. Christine ist goldwert für uns und wir freuen uns, dass wir über wellcome hinaus in Kontakt bleiben werden. Gestärkt durch Sie (Frau Muderer) gelang es mir, mich nicht um meinen Haushalt zu kümmern, sondern Dinge zu tun, die mir gut taten. Ich trank Kaffee ganz in Ruhe, hörte Musik und ging meinem Hobby, dem nähen nach, ganz ohne Druck, dass gleich einer der Zwillingen mich braucht. Vielen Dank für dieses tolle Angebot, ich werde Müttern davon erzählen.


Frau Sch.

Ich war am Anfang sehr skeptisch und hin und her gerissen, ob ich bei wellcome anrufen soll. Ich hatte immer den Anspruch an mich, alles alleine zu schaffen. Nun habe ich zwei kleine Kinder, einen beruflich stark eingespannten Ehemann, ein großes Haus, keine Zeit mehr für mich selbst, gepaart mit Schlafmangel. Ich war am Ende meiner Kräfte und habe mich dann durchgerungen, bei wellcome anzurufen. Durch die nette Stimme und das Verständnis von Frau Muderer wurde ich bestärkt darin, das Richtige zu tun. Als dann der "wellcome- Engel" Zita uns wöchentlich besuchte, war das ein wahrer Segen. Wahrlich wie ein Engel kümmerte sie sich um meine Kinder. Sie spielte, las vor, ging spazieren und kuschelte mit ihnen. Ich konnte jetzt wieder regelmäßig, einmal die Woche Sport machen, was mich näher zu mir und mich in meine Kraft brachte. Zwischen Zita und mir ist eine richtige Freundschaft entstanden. Durch wellcome habe ich gelernt, wie schön es sein kann, Hilfe anzunehmen.


Frau F.

Ich habe mittlerweile drei Kinder, 6 und 3 Jahre und unser Baby, 2 Monate alt. Wir haben ein sehr hartes Jahr hinter uns. Die großen Zwei hatten mehrere Unfälle und wir mussten viel Zeit im Krankenhaus und bei Ärzten verbringen. Jetzt haben  die Kinder noch Anschlusstherapien, zu denen ich sie begleite – leider habe ich kein Führerschein. Seit das Baby da ist, läuft unser Familienalltag noch chaotischer ab. Ich habe immer die Sorge nicht allen Kindern gerecht zu werden. An Haushalt ist momentan nicht zu denken. Wenn Claudia von wellcome einmal, manchmal zweimal in der Woche kommt, nimmt sie mir die zwei Großen ab und unternimmt etwas Schönes mit ihnen. Ich putze dann die Wohnung einmal durch und kümmere mich um mein jüngstes Kind. Seit sechs Jahren mache ich alles alleine und muss schauen, wie ich den Alltag organisiere. Ich kenne das Gefühl nicht, dass einfach jemand kommt und hilft. Das ist für mich schön und sehr ungewohnt.


Frau Sch.

Letztes Jahr bin ich zum ersten Mal Mama geworden. Neben den durchwachten Nächten war ich mir oft unsicher und hatte viele Fragen. Was mir an Martina von wellcome am meisten imponierte war ihre Sicherheit im Umgang mit meinem Sohn, 3 Monate. Auch hatte sie viele Tipps für mich und hörte sich meine Fragen geduldig an. Ich merkte, dass sie mit vier eigenen Kindern eine routinierte Mutter ist, das gab mir ein unheimlich sicheres Gefühl. Heute, längst schon nach dem wellcome- Einsatz bekommt der "wellcome- Engel" Martina immer noch eine Weihnachtskarte von mir. Außerdem habe ich sie kürzlich angerufen und sie gefragt, ob sie uns evtl. bei Baby Nummer zwei erneut als wellcome- Engel zur Seite stehen würde.


Frau G.

Nach der Geburt unserer zweiten Tochter hatte ich ziemliche Verletzungen. Ich musste viel liegen und mich schonen. Das war mit einer großen Tochter im Kindergartenalter schwierig einzuhalten. Eine Brustentzündung jagte die nächste. Innerhalb weniger Tage klingelte unser wellcome- Engel  Sonja an der Tür. Gleich war ein Vertrauensverhältnis da. Einmal die Woche, meistens montags holte Sonja meine Große vom Kindergarten ab, aß mit ihr zu Mittag und spielte noch eine Weile mit ihr. Ich ruhte mich aus und hatte Zeit mein Baby kennen zu lernen. Mittlerweile ist eine gute Freundschaft zwischen Sonja und uns entstanden, über wellcome hinaus. Sonjas Tochter kommt jetzt regelmäßig zum Babysitten zu uns. Für den Kontakt zu dem "wellcome- Engel", bin ich wellcome unendlich dankbar.


Frau K.

Wellcome- Engel ist die absolut richtige Bezeichnung für Gisela. Sie kommt und strahlt eine unheimliche Wärme aus. Mit ihr war unser Leben bunter und unkomplizierter. Leider gingen die Monate der Unterstützung und Entlastung viel zu schnell vorbei. Ich werde wellcome auf jeden Fall weiter empfehlen. Gisela war eine absolute Bereicherung für unser Leben. Vielen Dank!


Frau H.

Bis es zu der Vermittlung eines wellcome- Engels kam, verging viel Zeit. Das lag nicht an wellcome, im Gegenteil. Als ich mich, nach der Geburt meiner Zwillinge bei Frau Muderer meldete, wollte ich sicher sein, alle möglichen Optionen für mich ausgeschöpft  zu haben. Da ich noch einen dreijährigen Sohn habe, gab es nun jede Menge zu tun und jede helfende Hand war erwünscht. Frau Muderer hatte in wenigen Tagen eine ehrenamtliche Helferin für uns gefunden. Doch ich war mir unsicher. Auf einmal kamen lauter fremde Leute zu uns nach Hause. Die Hebamme, die Haushaltshilfe, ein Babysitter und nun auch noch ein wellcome- Engel? Eigentlich wollte ich, dass endlich Ruhe in die Familie einkehrt. Ich war mir unsicher, was der richtige Weg sein sollte. Nun hatte zum Glück mein Mann noch Elternzeit, das wollte ich einfach nur genießen, dann kam der Große im Herbst in den Kindergarten, auch das sollte Entlastung bringen. So vergingen die Wochen ohne wellcome. Trotzdem war wellcome  immer in meinem Hinterkopf und als mir klar wurde, dass ich mit drei kleinen Kindern nicht allein zum Kinderturnen gehen kann, rief ich erneut bei Frau Muderer an. Sie zeigte sich geduldig und verständnisvoll. Der Einsatz mit dem "wellcome- Engel" Viola startete. Das Kennenlernen war unkompliziert und schnell machten wir weitere Besuchstermine aus. Vor dem dritten Besuch wollte ich mich ein wenig ausruhen. Die Zwillinge hielten ihren Mittagschlaf und der Große spielte friedlich neben mir. Ich legte mich aufs Sofa – und schlief ein. Was ich dann nicht mehr mitbekam war, dass Viola an der Tür klingelte. Als mein Sohn am Fenster sah, dass es die nette wellcome- Dame war, öffnete er. Viola und er spielten zusammen, dann wachten die Zwillinge auf und auch sie wurden zum Spiel eingeladen. Nach einer ganzen Weile erst wachte ich auf und sah meine spielenden, zufriedenen Kinder vor mir auf dem Teppich mit Viola!!!! Und ich hatte einfach nur geschlafen! Spätestens da wusste ich es, der "wellcome- Engel" ist goldwert. Jetzt freue ich mich immer riesig auf unsere wöchentlichen Treffen. Viola ist mit ganzem Herzen dabei und ein wahrer Segen für die ganze Familie. Bei unserem nächsten Besuch möchte ich sie fragen, ob Sie mich und die Zwillinge zum Babyschwimmen begleiten möchte.


wellcome-Tag

Heute ist  „wellcome-Tag“ bei mir. Es freut mich, dass ich wieder  Zeit finde, die mir anvertraute wellcome-Familie in meine Lebensverpflichtungen einzubetten, denn die Stunden, die ich in ihr verbringe sind mittlerweile sehr  wertvoll für mich geworden.

Nach einer kurzen Autofahrt klingele ich an der Haustüre meiner wellcome-Familie und bin gespannt, was mir heute in ihr begegnen wird.

Der Papa öffnet mir die Türe und begrüßt mich mit den Worten: Tritt ein - bring Glück herein!  - Welch fröhlicher Empfang!
Ich fühle mich willkommen und hinter dem glücklichen Papa kommen auch schon meine zwei kleinen neuen Freundinnen angekrabbelt und sie lachen mich an. Welch Freude für mich! Die beiden Mädchen sind auch unter meinen Händen, (wenn auch nur zu einem sehr kleinen Teil!) bereits acht Monate alt geworden, ich gehe nun schon mehr als ein Vierteljahr in dieser Familie ein und aus. Inzwischen habe ich verstanden,  welches der beiden Mädchen das lebhaftere Temperament hat, und welche der Zwei ihren von der Mama so liebevoll vorbereiteten Brei mit Wonne isst, während die andere heute  nun mal wieder absolut gar keine Lust darauf hat.  Und - mittlerweile bin ich fast sicher, die beiden eineiigen Zwillinge auch auseinander zu kennen. Ich mache deutlich Fortschritte…

Meine Zeit bei den Kindern verbringe ich mit knuddeln, singen, und lachen, mit  füttern, wickeln und spazieren gehen. Ich teile die Freude des Vaters über seine Glückskinder und auch die Sorge der Mutter über aufgekommenen Husten und das Drücken der nächsten Zähnchen. Ihre Nacht war unruhig und sie ist dankbar, jetzt einiges  erledigen zu können, was ohne die beiden kleinen Mäuse deutlich einfacher ist. Mal fegt sie durchs Haus, mal geht sie einkaufen, mal ruht sie sich einfach aus. Sie versteht es prima sich abzugrenzen, wenn ich da bin, und die Kinder sind absolut zufrieden mit mir. (Schön für mich!)

Ich fühle mich in das Leben und in die Gedanken der Familie ein, passe mich an und bin dankbar für das Vertrauen, das ich geschenkt bekomme. Denn ich weiß, unsere Kinder sind  das wertvollste, das wir haben und es ist nicht selbstverständlich und auch für viele Eltern nicht einfach, ihre Kinder so klein und zart einfach einer doch erst einmal fremden Person zu überlassen. Wie gut, dass dabei die Organisation wellcome für das Gemeinsame zwischen den Eltern und mir eine tolle Basis gibt, dabei nicht nur den Kontakt vermittelt, sondern im Bedarfsfall auch hinter mir steht, das gibt mir bei meinem Einsatz ein gutes Gefühl.

Nach zwei bis drei Stunden ist mein Einsatz für heute beendet. Ich spreche mit der Mutter die wichtigen Dinge über die Kinder während meiner Betreuungszeit ab und vereinbare einen neuen Termin.
Ich spüre sehr deutlich, dass ich mit Herzlichkeit und auch mit Dankbarkeit verabschiedet werde.

Ich sitze in meinem Auto und denke über den fröhlichen Gruß des Vaters nach als ich kam: Tritt ein - bring Glück herein  hatte er gesagt.   Brachte ich heute wirklich Glück in deren Haus?  Irgendwie glaube ich schon. Die Eltern konnten zwei Stunden einfach in Ruhe tun, was eben sein musste, ohne ständig nach den Kindern sehen zu müssen.  Ich denke, es war gewonnene Zeit für sie.

Und was ist mit mir? – Ich spüre, dass ich beim Heimfahren nach meiner Zeit in meiner wellcome-Familie mein eigenes Glück nach Hause fahre, wie habe ich die zwei Stunden mit den Kindern genossen und konnte dabei den Eltern noch Gutes tun. Ich bin so froh, dass unsere Wellcome – Betreuerin  gerade mich mit ausgewählt hat, diesen wertvollen Dienst am Nächsten tun zu dürfen. Die Zeit mit meinen eigenen vier Kindern ist vorbei, alle stehen mit beiden Füßen im Leben und Enkel sind noch nicht in Sicht.
Was kann es da Schöneres für mich geben, als immer wieder mal die Kinder anderer  Eltern ausleihen zu dürfen? Ich bin mir bewusst, ich habe wirklich Glück! 
Dankbar und voller Freude auf das nächste Mal ziehe ich wieder meine eigenen Wege.

 

wellcome- Engel Gisela 20.07.2014